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Der Bau

von Franz Kafka

Regie: Nora Hecker

Di 09.02.10 | 20:00–21:10 | Cumberlandsche Galerie

© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe

Es kratzt, scharrt, gräbt, prüft, baut um, wühlt auf ... Unschlüssig schaukelt diese Kreatur in ihrem Bau von einer Sorge zur anderen, »nippt an allen Ängsten und hat die Flatterhaftigkeit der Verzweiflung«, so beschrieb Walter Benjamin das namenlose Erdtier, dem wir durch kunstvolle, wahnwitzige Gedanken-Gänge folgen. Dieses Wesen ist mit menschlicher Sprache begabt, animalisch und zugleich ein Gewohnheitstier. Es lebt in einem Labyrinth, sein Ziel: die größtmögliche Sicherheit. Permanent damit beschäftigt, sein Heim zu perfektionieren, vernimmt es eines Tages ein zunächst unmerkliches Geräusch und diffuse Angst wandelt sich in Paranoia. Etwas Fremdes lauert ... »Der Bau« ist ein Fragment aus Kafkas Nachlass. Mit feinem Witz beschreibt er in einem gewaltigen Sprachstrom darin die Organisation des Lebens, die Besessenheit vom Besitz, öffnet Denkräume. Was gibt uns Halt?

Pressestimmen

Regieteam

Regie Nora Hecker
Raum Maria Anderski
Raum Nora Hecker
Kostüme Maria Anderski
Dramaturgie Karoline Hoefer

Besetzung

Dominik Maringer
Oscar Olivo
Julia Schmalbrock